Versicherungs-News

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Aktuelle News

Büros zu Wohnungen: Neue Förderung
Auf der einen Seite herrscht in den deutschen Städten eklatante Wohnraumknappheit, die zunehmend zum sozialen Problem wird. Auf der anderen wächst der Leerstand in Bürogebäuden, insbesondere in solchen, deren Zuschnitt, Lage und Ausstattung heutigen Ansprüchen kaum noch gerecht werden. Aktuell werden landesweit mehr als 12 Millionen Quadratmeter Bürofläche nicht genutzt. Da liegt die Idee nahe, […]
KI-gestützte Betrugsversuche nehmen zu
Mit künstlicher Intelligenz (KI) erzeugte Bilder sind mittlerweile selbst für geübte Augen nicht mehr von authentischen Fotos zu unterscheiden. Die Betrugsbekämpfung im Versicherungswesen macht das naturgemäß nicht einfacher. Es braucht heutzutage kein technisches Know-how mehr, um Schadensbilder oder Dokumente wie Rechnungen zu fingieren, auch eine plausible Schilderung des angeblichen Schadenshergangs liefert die KI auf Wunsch […]

Inflation hemmt Kapitalaufbau fürs Alter

Die spürbaren Verbraucherpreissteigerungen der vergangenen Jahre beeinflussen zunehmend das Vorsorgeverhalten der Bundesbürgerinnen und Bundesbürger. Eine repräsentative Umfrage eines großen Versicherers zeigt, dass die Inflation für viele Menschen konkrete Auswirkungen auf ihre langfristige Finanzplanung hat. Demnach gaben 41 Prozent der Befragten an, aufgrund der gestiegenen Lebenshaltungskosten weniger Geld für die Altersvorsorge zurückzulegen. In einer vergleichbaren Vorgängerumfrage aus dem Jahr 2023 lag dieser Anteil noch bei 32 Prozent.

Insgesamt spart etwas mehr als die Hälfte der Befragten regelmäßig für den Ruhestand. Dabei unterscheiden sich die monatlichen Sparbeträge deutlich: 13 Prozent legen bis zu 100 Euro pro Monat zurück, 15 Prozent investieren zwischen 100 und 200 Euro, weitere 10 Prozent sparen monatlich zwischen 200 und 300 Euro. 14 Prozent der Befragten geben an, einen höheren Betrag regelmäßig für die Altersvorsorge aufzuwenden.

Gleichzeitig zeigt die Umfrage, dass bei vielen Menschen der Wunsch nach einer stärkeren finanziellen Vorsorge vorhanden ist, die finanziellen Spielräume dafür jedoch fehlen. 52 Prozent der Teilnehmer erklärten, dass sie gerne mehr für ihre langfristige Absicherung zurücklegen würden, dies aktuell aber nicht möglich sei. Weitere 35 Prozent verzichten vollständig auf Sparmaßnahmen für das Alter.

Um zusätzliche Mittel für die Altersvorsorge freizusetzen, wären viele Befragte grundsätzlich bereit, ihre Ausgaben in bestimmten Bereichen zu reduzieren. Am häufigsten genannt wurden Einsparungen bei Restaurantbesuchen, Lieferdiensten und Freizeitaktivitäten: 31 Prozent würden dort am ehesten kürzen. 30 Prozent könnten sich Einschränkungen bei Kleidung, technischen Geräten und ähnlichen Konsumausgaben vorstellen. 21 Prozent würden bei Urlauben und Reisen sparen, um mehr finanzielle Mittel für die langfristige Vorsorge zur Verfügung zu haben.

Die Ergebnisse zeigen, dass steigende Lebenshaltungskosten die private Altersvorsorge vor neue Herausforderungen stellen. Während viele Menschen den Bedarf an zusätzlicher Absicherung erkennen, begrenzen die aktuellen finanziellen Belastungen jedoch häufig den Spielraum für langfristiges Sparen.