Versicherungs-News

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Aktuelle News

Hohe Temperaturen kosten halbes Prozent Wirtschaftsleistung
Den Hitzewellen dieses Sommers fielen in Europa Zehntausende Menschen zum Opfer. Nach einer Schätzung der Allianz sind daneben auch die wirtschaftlichen Schäden enorm: Die Wirtschaftsleistung Europas hat sich demnach infolge der hohen Temperaturen um 113 Milliarden Euro verringert, das entspricht knapp einem halben Prozent. Am stärksten getroffen hat es Italien mit Einbußen von 28 Milliarden […]
Neue Regionalklassen: Fast 10 Millionen Kfz-Halter werden umgestuft
Neben anderen Faktoren beeinflusst der Wohnort von Autofahrern, wie hoch die Beiträge zu ihrer Kfz-Versicherung ausfallen. Die Schadensbilanzen der 413 Zulassungsbezirke zeigen nämlich große Unterschiede. So liegen die Schäden im brandenburgischen Elbe-Elster-Landkreis ein Drittel unter dem Bundesdurchschnitt, was auf die günstigste Regionalklasse hinausläuft. Am anderen Ende der Skala, in Offenbach, wurden zuletzt 40 Prozent mehr […]

Sparquote hoch, Rendite schwach

Trotz einer zunehmenden Offenheit gegenüber den Kapitalmärkten bevorzugen viele Bundesbürger weiterhin klassische Sparformen. Das zeigt eine Ipsos-Umfrage unter mehr als 3.200 Personen. Demnach bewahren viele Menschen ihr Erspartes nach wie vor am liebsten auf Sparbüchern sowie auf Festgeld- und Tagesgeldkonten auf.

Diese Anlageformen gelten zwar als sicher und gut planbar, bieten jedoch häufig nur geringe Renditechancen. Werden die Zinserträge um die Inflation bereinigt, kann dies in vielen Fällen zu einem realen Kaufkraftverlust führen. Gleichzeitig zeigt sich jedoch eine vorsichtige Veränderung des Anlageverhaltens: Der Anteil der Wertpapieranleger unter den Sparenden ist gegenüber der vorherigen Befragung vor zwei Jahren von 35 auf 40 Prozent gestiegen. Besonders die jüngere Generation trägt zu dieser Entwicklung bei. Vor allem die Generation Z, also Menschen im Alter von etwa 18 bis 30 Jahren, zeigt eine größere Bereitschaft, in Wertpapiere zu investieren.

Grundsätzlich bleibt die Sparbereitschaft der Deutschen trotz der wirtschaftlich herausfordernden Rahmenbedingungen hoch. Die Sparquote liegt laut Umfrage ebenfalls auf einem beachtlichen Niveau: 43,7 Prozent der Befragten legen regelmäßig Geld zurück, weitere 28,4 Prozent tun dies zumindest gelegentlich. Insgesamt sparen damit rund 72 Prozent der Deutschen, was einem Anstieg von zwei Prozentpunkten gegenüber der vorherigen Erhebung entspricht.

Bei Fragen rund um die Aufbewahrung und Anlage des eigenen Vermögens greifen viele Menschen weiterhin auf persönliche Empfehlungen zurück. Am häufigsten informieren sich die Befragten bei Familie und Freunden (31,2 Prozent). Knapp dahinter folgen Bank- und Finanzberater mit 29,7 Prozent. Allerdings nahm im vergangenen Jahr nur etwa jeder fünfte Befragte eine Beratung durch diese Fachleute in Anspruch.

Die Ergebnisse zeigen, dass das Interesse an Geldanlage und Wertpapieren zwar zunimmt, gleichzeitig aber traditionelle Sicherheitsbedürfnisse weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Für viele Anleger bleibt daher die Herausforderung bestehen, Sicherheit, Verfügbarkeit und langfristige Renditechancen sinnvoll miteinander zu verbinden.