Versicherungs-News

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Aktuelle News

Offene Immobilienfonds lassen weiter Federn, ETFs boomen
Wie verändert sich das Anlageverhalten deutscher Anleger? Während offene Immobilienfonds weiter Mittel verlieren, verzeichnen Aktien-ETFs deutliche Zuflüsse Das Anlageverhalten deutscher Investoren verändert sich. Während offene Immobilienfonds (OIF) auch 2026 weiterhin mit erheblichen Mittelabflüssen konfrontiert sind, verzeichnen Aktien ETFs hohe Zuflüsse. Die aktuellen Zahlen des BVI Bundesverband Investment und Asset Management zeigen damit eine deutliche Verschiebung […]
Aggression im Straßenverkehr nimmt zu
Wie verändert sich der Umgang miteinander im Straßenverkehr? Eine aktuelle Langzeitstudie zeigt Veränderungen im Verhalten und Sicherheitsempfinden der Verkehrsteilnehmenden Das Klima auf Deutschlands Straßen wird rauer. Zu diesem Ergebnis kommt die Unfallforschung der Versicherer (UDV) in ihrer aktuellen Langzeitstudie zum Verkehrsklima in Deutschland. Nahezu alle der insgesamt 23 untersuchten Werte für aggressives Verhalten haben sich […]

Das Werkstattrisiko hat Grenzen

Wenn eine Kfz-Werkstatt unwirtschaftlich arbeitet oder falsche Abrechnungen vorlegt, muss prinzipiell der Unfallverursacher bzw. seine Haftpflichtversicherung die Zusatzkosten übernehmen. Im Rechtsdeutschen heißt das Werkstattrisiko. Dass die Werkstätten damit keinen Haftungsfreibrief erhalten, hat indes das Landgericht Saarbrücken kürzlich in zweiter Instanz bestätigt: Zu den Aufgaben eines Fachbetriebs gehöre es, die in einem Schadengutachten vorgesehenen Reparaturarbeiten auf ihre Plausibilität und Wirtschaftlichkeit zu prüfen. Geschehe das nicht und werde die Reparatur dadurch teurer als nötig, sei die Werkstatt schadensersatzpflichtig.

Im Saarbrücker Fall hatte eine Werkstatt für die Lackierung eines Unfallfahrzeugs – wie im privaten Gutachten angesetzt – 80 Arbeitswerte abgerechnet. Die Herstellervorgaben sahen dafür allerdings nur 56 Arbeitswerte vor, weshalb der Versicherer lediglich fünf Sechstel des Rechnungsbetrags erstatten wollte. Den Rest, rund 1.000 Euro, muss die Werkstatt nach dem Urteil nun abschreiben.