Versicherungs-News

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Aktuelle News

Jede siebte Unfallversicherung erhält Top-Note
Die private Unfallversicherung gehört zur Standard-Risikovorsorge, weshalb das Tarifangebot auf dem deutschen Markt riesig und kaum zu überblicken ist. Für Orientierung sorgt das renommierte Analysehaus Franke und Bornberg mit einem jährlichen Rating. Diesmal befanden sich 474 Tarife von 86 Versicherern auf dem Prüfstand. Es galt, in 66 Detailkriterien zu überzeugen und zudem zwei Bedingungen zu […]
Hohe Temperaturen kosten halbes Prozent Wirtschaftsleistung
Den Hitzewellen dieses Sommers fielen in Europa Zehntausende Menschen zum Opfer. Nach einer Schätzung der Allianz sind daneben auch die wirtschaftlichen Schäden enorm: Die Wirtschaftsleistung Europas hat sich demnach infolge der hohen Temperaturen um 113 Milliarden Euro verringert, das entspricht knapp einem halben Prozent. Am stärksten getroffen hat es Italien mit Einbußen von 28 Milliarden […]

Wohnimmobilien erneut verteuert

Der deutsche Wohnimmobilienmarkt hat sich im vergangenen Jahr wieder deutlich dynamischer entwickelt. Nach Berechnungen des Verbands Deutscher Pfandbriefbanken (vdp) stiegen die Preise für Wohnimmobilien 2025 im Durchschnitt um 4,2 Prozent und damit doppelt so stark wie im Vorjahr.

Besonders deutlich fiel die Preisentwicklung bei Mehrfamilienhäusern aus. Für diese Immobilien mussten Käufer durchschnittlich 5,2 Prozent mehr bezahlen als 2024. Bei selbst genutztem Wohneigentum, also insbesondere Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Eigentumswohnungen, lag der Preisanstieg bei 3,0 Prozent. Auch die Mietpreise entwickelten sich weiter nach oben: Ende 2025 lagen die Mieten durchschnittlich 3,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahres.

Damit scheint die Phase einer nachlassenden Preisentwicklung, die vor allem durch die deutlich gestiegenen Finanzierungskosten ausgelöst worden war, zunächst beendet. Die höheren Zinsen hatten die Nachfrage nach Immobilien zeitweise gedämpft und zu einer Korrektur der Preise geführt. Inzwischen treffen jedoch weiterhin eine hohe Nachfrage nach Wohnraum und ein begrenztes Angebot aufeinander.

Kurz- und mittelfristig spricht wenig für eine deutliche Entspannung am Wohnungsmarkt. Ein wesentlicher Grund ist die anhaltende Lücke zwischen dem tatsächlichen Bedarf und der Zahl neu gebauter Wohnungen. Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) erwartet für das laufende Jahr rund 215.000 fertiggestellte Wohneinheiten. Um den langfristigen Bedarf zu decken, wären nach Einschätzung des Verbands bis 2040 jedoch jährlich etwa 257.000 neue Wohnungen erforderlich.

ZIA-Präsidentin Iris Schöberl beschreibt die Situation gegenüber procontra-online entsprechend kritisch: „Klafft die Lücke zum tatsächlichen Bedarf weiterhin bedrohlich. Wir stecken mitten in einer handfesten Neubaukrise.“

Die Entwicklung zeigt, dass der deutsche Wohnungsmarkt weiterhin von einem strukturellen Spannungsverhältnis geprägt ist: Während die Nachfrage nach Wohnraum hoch bleibt, begrenzen hohe Baukosten, Finanzierungshürden und eine zu geringe Neubautätigkeit das verfügbare Angebot.